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Bulgarisch

Die bulgarische Sprache ist eine der aktuell 24 Amtssprachen der Europäischen Union (EU). Zur europäischen Amtssprache wurde sie im Jahre 2007 anlässlich des Beitritts Bulgariens zur Europäischen Union.

Verbreitung der bulgarischen Sprache

Wie viele andere Amtssprachen der EU auch, so wird auch Bulgarisch nicht nur in Bulgarien gesprochen. Dort bezeichnen sich jedoch den Angaben der letzten Volkszählungen zur Folge etwa 7 Millionen Menschen als bulgarisch-sprachig. Dazu zählen jedoch nicht nur Einheimische, sondern auch Bürger, die sogenannten ethnischen Minderheiten angehören. In vielen östlichen Ländern Europas wird bulgarisch ebenso von vielen Menschen gesprochen, so zum Beispiel in der Ukraine oder in Griechenland. Aber auch in den Nachbarländern Makedonien, Serbien, Rumänien, Griechenland und in der Türkei gibt es viele Einwohner, die der bulgarischen Sprache mächtig sind. Schätzungen gehen davon aus, dass es weltweit etwa 9 Millionen Menschen gibt, die die bulgarische Sprache sprechen. Der Übersetzungsservice von Panorama Languages deckt hierbei zahlreiche lokale Dialekte ab, um auch dem noch so spezifischen Einsatzgebiet gerecht werden zu können.

Ursprung der bulgarischen Sprache

Ihren Ursprung fand die bulgarische Sprache in den südslawischen Sprachen. Aufgrund von Auswanderungen und Gebietsbesiedelungen hat sich das Sprachbild der bulgarischen Sprache im Laufe der Zeit stark verändert. Die bulgarische Sprache wird in verschiedene Dialekte unterteilt und ist heute eng mit der makedonischen Sprache verbunden. Den genauen Ursprung der bulgarischen Sprache konnten Wissenschaftler und Forscher bislang nicht zweifelsfrei feststellen. So gehen einige Experten davon aus, dass der Ursprung in der türkischen Sprache liegt, andere wiederum verfolgen die Theorie der südslawischen Herkunft.

Die bulgarische Sprache und sprachlich-kulturellen Aspekten

Schon in früheren Zeiten wurden Bulgaren zum Lernen in andere Länder geschickt, darunter etwa Deutschland. Daher verknüpfte sich die bulgarische Sprache sprachlich und kulturell betrachtet auch mit der deutschen Sprache. Auch zu Zeiten des Sozialismus wurden diese Kontakte gepflegt. Aufgrund der kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen anfangs nur zur ehemaligen DDR, später auch zur heutigen Bundesrepublik, gingen einige Begriffe als Germanismen in die bulgarische Sprache ein. Sie werden als bulgarische Wörter behandelt, jedoch phonetisch geschrieben. Ebenso intensiv, wie die sprachlich kulturellen Beziehungen zu Deutschland pflegt Bulgarien derartige Verbindungen nach Österreich. Hier waren es vor allem Lesungen von Autoren und Autorinnen, die einige österreichische Begriffe in die bulgarische Sprache haben einfließen lassen.