Rumänisch

Die rumänische Sprache entstammt der Familie der indogermanischen Sprachen. Sie leitet sich sowohl von den romanischen als auch von den italischen Sprachen ab. Aber auch die balkanromanischen Sprachen haben Einfluss auf das heutige Rumänisch genommen.

Rumänisch ist nicht nur eine der 24 offiziell anerkannten Amtssprachen der Europäischen Union (EU). Sie gilt auch in Ländern, wie Rumänien oder Moldawien als Amtssprache. Weiterhin kommt die rumänische Sprache in Serbien und Griechenland als Amtssprache zur Anwendung. Da viele Rumänen der Auswanderungswelle gefolgt sind, hat sich Rumänien auch in anderen Regionen als Minderheitensprache durchsetzen können und gilt als anerkannt. So zum Beispiel in Ungarn, in Serbien oder in der Ukraine. Rumänisch wird auf der Welt von etwa 28 Millionen Menschen gesprochen, wovon 24 Millionen das Rumänische als ihre Muttersprache betrachten.

Verbreitung und Rechtssituation der rumänischen Sprache

Auffällig bei der Verbreitung der rumänischen Sprache ist, dass es außerhalb der Landesgrenzen Rumäniens nicht sehr oft als Zweitsprache, sondern vielmehr als Muttersprache gesprochen wird. Rumänische Auswanderer zog es im Laufe der Geschichte aber nicht nur in benachbarte Regionen Europas. Auch in den USA und Kanada ist die rumänisch sprechende Gemeinde beträchtlich. Da Rumänisch sowohl in Rumänien als auch in Moldawien als Amtssprache anerkannt ist, stellt sich für viele die Frage, ob sich die Sprachen in Nuancen voneinander unterscheiden. Die Bevölkerung Moldawiens bezeichnet das Rumänische als moldauisch.

Bis auf den Namen gibt es jedoch kaum Unterschiede. Forscher streiten sich darüber, inwieweit die rumänische Sprache mit anderen Sprachen in Osteuropa verwandt ist. Fest steht aber, dass die nächste verwandte Sprache die italienische ist.