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Panorama Languages expandiert in die Niederlande

Amsterdam, 05.06.2014

Die Panorama Languages AG bietet neben Deutschland, Österreich und der Schweiz nun auch in den Niederlanden Übersetzungen in 25 Sprachen und über 120 Kombinationen an und setzt somit ihren eingeschlagenen Expansionskurs fort. Unter dem Webauftritt https://www.panoramalanguages.com/nl/ ist nunmehr die gesamte Bandbreite von Sprachdienstleistungen auch auf Niederländisch einsehbar.

Panorama Languages hat sich auf Fachübersetzungen für vier zentrale Kundengruppen spezialisiert. Hierzu zählen einerseits Geschäftskunden aus Industrie und Handel, Medizintechnik und Pharmakologie, Forschungsgruppen aus Universität und Wissenschaft sowie Kunden aus dem Fachbereich der Jurisprudenz, mit Übersetzungen von Verträgen, Patenten oder amtlichen Dokumenten.

Tschechisch

Die tschechische Sprache entstammt der Sprachfamilie der indogermanischen Sprachen. Sie wurde maßgeblich von den slawischen und den westslawischen Sprachen geprägt. Was die Sprecher angeht, so wird die Zahl mit 12 Millionen angegeben. Tschechisch wird nicht nur im eigenen Land, sondern auch in umliegenden Regionen gesprochen. Darunter befinden sich etwa Rumänien, Österreich oder die Slowakei. Tschechisch ist eine der 24 Amtssprachen der Europäischen Union (EU), die sowohl in dieser als auch im eigenen Land anerkannt ist.

Die Unterschiede zwischen der tschechischen und slowakischen Sprache

Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass Tschechien und die Slowakei einst zusammengehörten, sind Gemeinsamkeiten zwischen beiden Sprachen festzustellen. Bereits zu Zeiten des Mittelalters fanden beide Sprachen gesellschaftlich, politisch und kulturell im jeweils anderen Land Anerkennung. Dennoch gibt es zwischen beiden Sprachen auch Unterschiede, die sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert haben. Zu sagen bleibt, dass sich beide Völker aufgrund der großen Ähnlichkeiten problemlos miteinander verständigen können. Die Unterschiede liegen weniger im gesprochenen Wort, als in der Schriftsprache.

So gibt es im Tschechischen beispielsweise die Buchstaben R, E und U nicht, im Slowakischen jedoch schon. Dafür gibt es in der Slowakei den Buchstaben Ä nicht. Die sprachlichen Gemeinsamkeiten, welche eindeutig über die Unterschiede überwiegen, rühren vor allem aus der Zeit im 20. Jahrhundert, als Tschechien und die Slowakei noch die Tschechoslowakei waren. Die Verständigung unter beiden Nationen stellt heutzutage für die jüngere Generation ein Problem dar. Diese wurde nach der Trennung der beiden Länder sprachlich sozialisiert. Deshalb fällt auf, dass die Verständigung nicht mehr ganz so einfach ist. Dies liegt auch an der individuellen Weiterentwicklung beider Sprachen.

Neue Begriffe wurden sowohl im Tschechischen als auch im Slowakischen in das bestehende Vokabular integriert, was zwischen jüngeren und älteren Menschen mitunter zu Missverständnissen führen kann.

Spanisch

Die spanische Sprache wird nicht nur im spanischen Königreich selbst gesprochen. Auch in Mexiko, in vielen Teilen Mittel- und Südamerikas, in den USA und etwa auch in Afrika, ist die spanische Sprache weit verbreitet. Jüngsten Schätzungen zur Folge gibt es in der Welt circa 450 Millionen Spanisch sprechende Menschen in der Welt.

Davon sind circa 390 Millionen Muttersprachler. Die Sprachfamilie, welcher Spanisch angehört, ist die indogermanische. Einflüsse aus den italischen und romanischen Sprachen sind ebenfalls im heutigen Spanisch zu finden. Spanien ist nicht nur eine der 24 offiziell anerkannten Amtssprachen der Europäischen Union (EU). In derselben Funktion wirkt sie auch in Ländern, wie Argentinien, Äquatorialguinea, Chile, Bolivien, Costa Rica, in der Westsahara und weiteren Ländern quer über den Erdteil verteilt.

Die Verbreitung der spanischen Sprache

Hingegen vieler Annahmen leben die meisten spanischen Muttersprachler nicht im eigenen Land, sondern im südamerikanischen Raum. Aber auch in den USA wird die spanische Sprache aufgrund vergangener Einwanderungswellen von mehr als 45 Millionen Menschen gesprochen. Spanisch ist zwar dort keine Muttersprache, findet jedoch eine weite Verbreitung unter der zugewanderten Bevölkerung. Die Spanier zog es im Laufe der Geschichte aber auch nach Afrika und Asien. Deshalb gibt es auch etwa in Marokko oder der Westsahara viele spanisch sprechende Menschen. Eine weitere große Zahl an Spanisch sprechenden Menschen ist in der Dominikanischen Republik zu finden, was auch auf die Kolonialzeit zurückzuführen ist.

Slowenisch

Die slowenische Sprache wird in Slowenien, Ungarn, Kroatien sowie in der Steiermark in Österreich gesprochen. Die Zahl der Sprecher wird weltweit auf etwa 2,2 Millionen geschätzt. Die slowenische Sprache stammt aus der Familie der indogermanischen Sprachen. Geprägt wurde Slowakisch auch durch die slawischen und die südslawischen Sprachen. Als Amtssprache ist Slowenisch in Slowenien, in Italien, im österreichischen Kärnten und in der Europäischen Union anerkannt. Ihre Entstehung fand die slowenische Sprache im Fürstentum Karantanien respektive in der südlich davon gelegenen Region Carniola.

Diese Verwandtschaften bestehen zwischen Slowenisch und anderen Sprachen

Slowenisch ist eng mit der kroatischen Sprache verwandt. Hier gibt es vor allem viele Ähnlichkeiten mit dem kroatischen, kajkavischen Dialekt. Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass beide Sprachen fließend ineinander übergehen. Es ist vor allem der slawische Ursprung, der die slowenische Sprache mit anderen verbindet. So ähnelt die slowenische Sprache auch dem Slowakischen, weil beide Sprachen slawischen Ursprungs sind.

Die Geschichte der slowenischen Sprache

Die ersten schriftlichen Dokumente, die sogenannten Freisinger Denkmäler tauchten nicht in Slowenien, sondern im bayrischen Freising auf. Man geht heute davon aus, dass es sich bei diesen Schriften um ein Handbuch für Bischöfe handelt. Man geht davon aus, dass die slowenische Sprache ihren Ursprung im Fürstentum Karantien hatte. Die geografische Lage ist jedoch unklar und umstritten, weil es für Teile dieser Region keine urkundlichen Aufzeichnungen gab. Belegt worden ist die slowenische Sprache erst im 16. Jahrhundert, als ein identifizierbares Schriftstück auftauchte.

Slowakisch

Die slowakische Sprache wird von verschiedenen Völkern in der Welt gesprochen, weit über die slowakischen Landesgrenzen hinaus. Neben der Slowakei selbst findet Slowakisch auch in den Kanada und den USA Anwendung.

Aber auch in benachbarten Regionen, wie Ungarn, Serbien, Tschechien, Rumänien, der Ukraine oder Kroatien gibt es viele Menschen, die der slowakischen Sprache mächtig sind. Die Zahl der slowakischen Sprecher in der Welt wird mit circa 6 Millionen angegeben. Die slowakische Sprache stammt aus der Familie der indogermanischen Sprachen. Sie wurde auch von den slawischen und den westslawischen Sprachen geprägt. Als Amtssprache gilt Slowakisch in der Slowakei, in Serbien sowie in der Europäischen Union anerkannt. Als Amtssprache für die EU wird Slowakisch seit dem Beitritt zur Union im Jahre 2004 geführt. Aufgrund der langen Verbundenheit der Slowakei zum heutigen Tschechien können sich Menschen beider Länder relativ problemlos untereinander verständigen.

Die Geschichte der slowakischen Sprache

Als im 10. Jahrhundert das Großmährische Reich unterging, wurde die slowakische Sprache geboren. Die Slowaken haben im Laufe der darauffolgenden Jahrhunderte jedoch nicht ausschließlich ihre Sprache gesprochen. Als die Slowakei im 11. Jahrhundert ins ungarische Königreich eingegliedert wurde, fungierte vorwiegend Latein als Amts- und Literatursprache. Aber auch die deutsche sowie die ungarische Sprache hielten Einzug in das heutige Slowakisch. Bereits im 14. Jahrhundert zeichnete sich die spätere Zusammengehörigkeit von Tschechien und der Slowakei ab. So fand ab diesem Zeitpunkt die tschechische Sprache Anwendung im gesellschaftlichen und kulturellen Leben im Land.

Die tschechische Sprache galt im 15. Jahrhundert bereits als verwandte, ausgereifte Schriftsprache. Deshalb hielt man es damals für sinnvoll, Amtsgeschäfte in tschechischer Sprache durchzuführen.

Schwedisch

Die schwedische Sprache wird vorwiegend im nördlichen Europa, genauer gesagt in Schweden und Finnland gesprochen. Auch ist Schwedisch eine der 24 offiziellen Amtssprachen der Europäischen Union (EU).

Es wird angegeben, dass die schwedische Sprache in der Welt von circa 10 Millionen Menschen gesprochen wird. Was die sprachliche Herkunft anbetrifft, so ist Schwedisch in die Familie der indogermanischen Sprachen einzuordnen. Weiterhin stammt Schwedisch von den germanischen sowie dem Zweig der nordgermanischen Sprachen ab. Als Amtssprache gilt Schwedisch in der Europäischen Union, in Schweden und in Finnland anerkannt. In Schweden selbst bemüht man sich darum, dass neben der schwedischen Kultur auch die schwedische Sprache gepflegt wird. Daher wurde anlässlich dessen im Jahre 2009 ein Gesetz erlassen. Dieses verpflichtet alle staatlichen Institutionen dazu, die schwedische Sprache zu pflegen und weiterzuentwickeln. Des Weiteren ist in diesem Gesetz festgeschrieben, dass die schwedische Sprache für alle Bürger einfach und verständlich sein muss. In Schweden selbst wird aber nicht nur schwedisch gesprochen. Im Land leben auch einige ethnische Minderheiten, weshalb verschiedene Minderheitssprachen ebenfalls anerkannt sind. Dazu zählen Samisch, Jiddisch, Finnisch, Romani und Meänkieli.

Die Entwicklung der schwedischen Sprache

Ursprünglich stammt das Schwedische aus der urnordischen oder der altnordischen Sprache, welche in Skandinavien einst gesprochen wurde. Aufgrund wirtschaftlicher Entwicklungen, die es vor allem zu Zeiten des Mittelalters gab, ist die schwedische Sprache durch verschiedene Einflüsse geprägt. So ist auch heute noch deutlich erkennbar, dass mittelniederdeutsche Spracheinflüsse der Hanse das Sprachbild Schwedens prägen. Mit Beginn der Neuzeit gesellten sich zusätzlich Einflüsse aus dem Hochdeutschen ins Schwedische. Dieser Umstand wurde durch die Handelsbeziehungen mit Ländern aus dem deutschsprachigen Raumes begünstigt. Im 30-Jährigen Krieg im 17. Jahrhundert zogen viele schwedische Soldaten aus, um ihr Land zu verteidigen. Als diese nach Kriegsende wieder ins eigene Land zurückkehrten, brachten sie verschiedene Lehnwörter mit, die auch heute noch in der militärischen schwedischen Sprache zu finden sind.

Rumänisch

Die rumänische Sprache entstammt der Familie der indogermanischen Sprachen. Sie leitet sich sowohl von den romanischen als auch von den italischen Sprachen ab. Aber auch die balkanromanischen Sprachen haben Einfluss auf das heutige Rumänisch genommen.

Rumänisch ist nicht nur eine der 24 offiziell anerkannten Amtssprachen der Europäischen Union (EU). Sie gilt auch in Ländern, wie Rumänien oder Moldawien als Amtssprache. Weiterhin kommt die rumänische Sprache in Serbien und Griechenland als Amtssprache zur Anwendung. Da viele Rumänen der Auswanderungswelle gefolgt sind, hat sich Rumänien auch in anderen Regionen als Minderheitensprache durchsetzen können und gilt als anerkannt. So zum Beispiel in Ungarn, in Serbien oder in der Ukraine. Rumänisch wird auf der Welt von etwa 28 Millionen Menschen gesprochen, wovon 24 Millionen das Rumänische als ihre Muttersprache betrachten.

Verbreitung und Rechtssituation der rumänischen Sprache

Auffällig bei der Verbreitung der rumänischen Sprache ist, dass es außerhalb der Landesgrenzen Rumäniens nicht sehr oft als Zweitsprache, sondern vielmehr als Muttersprache gesprochen wird. Rumänische Auswanderer zog es im Laufe der Geschichte aber nicht nur in benachbarte Regionen Europas. Auch in den USA und Kanada ist die rumänisch sprechende Gemeinde beträchtlich. Da Rumänisch sowohl in Rumänien als auch in Moldawien als Amtssprache anerkannt ist, stellt sich für viele die Frage, ob sich die Sprachen in Nuancen voneinander unterscheiden. Die Bevölkerung Moldawiens bezeichnet das Rumänische als moldauisch.

Bis auf den Namen gibt es jedoch kaum Unterschiede. Forscher streiten sich darüber, inwieweit die rumänische Sprache mit anderen Sprachen in Osteuropa verwandt ist. Fest steht aber, dass die nächste verwandte Sprache die italienische ist.

Portugiesisch

Da sich die Portugiesen aufgrund der Weltgeschichte nahezu über den gesamten Erdball verbreitet haben, wird auch die portugiesische Sprache an verschiedenen Orten in der Welt gesprochen. Es sind sowohl im europäischen Raum als auch in Übersee portugiesische Mutter- und Zweitsprachler auszumachen. Wissenschaftler geben an, dass es weltweit etwa 245 Millionen Menschen gibt, die Portugiesisch sprechen. Von diesen sind etwa 215 Millionen Menschen Muttersprachler. Die portugiesische Sprache stammt aus der indogermanischen Sprachfamilie. Auch stammt sie von den italischen und den romanischen Sprachen ab. Als offizielle Amtssprache wird portugiesisch in der Europäischen Union (EU), in Portugal, in Angola, in Äquatorialguinea, in Brasilien, in Guinea-Bissau, in Macao und in Kap Verde anerkannt.

Die Verbreitung der portugiesischen Sprache

Währenddessen Portugiesisch in Ländern, wie Brasilien oder Portugal als alleinige Amtssprache fungiert, ist sie in anderen Ländern, wie etwa Osttimor oder Macao eine von zwei offiziellen Amtssprachen. In anderen Regionen, wie etwa Andorra oder Luxemburg ist Portugiesisch zwar keine offizielle Amtssprache, wird aber doch von einem nicht geringfügigen Teil der Bevölkerung gesprochen. Dies hängt im Fall von Luxemburg und Andorra damit zusammen, dass viele Portugiesisch sprechende Menschen diese Länder zur Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit aufgesucht und sich auch sprachlich dort etabliert haben. Neben dem europäischen Raum spielt die portugiesische Sprache vor allem in Südamerika eine zentrale Rolle. Dort wird sie nicht nur in Brasilien gesprochen. Aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Bedeutung Brasiliens zieht das Portugiesische jedoch mehr und mehr in andere südamerikanische Länder ein.

In Argentinien und anderen Ländern wird Portugiesisch an den Schulen offiziell unterrichtet. Menschen, die in den Grenzgebieten in den südamerikanischen Ländern leben und der portugiesischen Sprache nicht mächtig sind, verwenden heutzutage eine Mischsprache, das sogenannte Portunhol. Hierbei handelt es sich um eine Vermischung von portugiesischer und spanischer Sprache.

Polnisch

Seit dem Beitritt Polens zur Europäischen Union (EU) ist polnisch eine der 24 offiziell anerkannten Amtssprachen. Die polnische Sprache wird hauptsächlich in Polen gesprochen. Es gibt aber weitere Länder, in welchen sie eine Sprache von Minderheiten darstellt.

Dazu zählen unter anderem die Länder Litauen, die Ukraine, Tschechien, Deutschland, Weißrussland, Großbritannien und Frankreich. Aber auch jenseits von Europa hat sich die polnische Sprache verbreitet. So sind auch in Kanada oder den USA Menschen anzutreffen, die Polnisch als Mutter- oder als Zweitsprache sprechen. Aufgrund der großflächigen Verbreitung in nahezu alle Teile der Welt, wird die Zahl der polnischen Sprecher mit etwa 46 Millionen beziffert. Das Polnische stammt von den indogermanischen, den slawischen sowie den westslawischen Sprachen ab. In der EU als auch in Polen gilt Polnisch als offizielle Amtssprache. Als Minderheitensprache wird das Polnische in Bosnien und Herzegowina, Rumänien, in Tschechien, der Slowakei und in der Ukraine akzeptiert.

Die Verbreitung der polnischen Sprache

Da Polnisch eine sehr homogene Sprache ist, fiel es ihr nicht schwer, sich weit über die Landesgrenzen hinaus zu verbreiten. Vor allem in den europäischen Nachbarstaaten gibt es viele Menschen, die Polnisch als ihre Muttersprache sprechen oder als Zweitsprache erlernt haben. Besonders deutlich ist diese Tatsache in denjenigen Gebieten erkennbar, die einst unter polnischer Herrschaft gestanden haben. Stark verankert hat sich die polnische Sprache in Litauen. Dort leben etwa 6 % Menschen, die die polnische Sprache bewahrt haben und heute noch anwenden. Verschiedene Auswanderungswellen haben weiterhin dazu beigetragen, dass die polnische Sprache nicht nur in Europa, sondern weit darüber hinaus ein fester Bestandteil der hiesigen Sprachkultur geworden ist.

So ist es zum Beispiel in den USA, vor allem in Staaten wie New York oder New Jersey sind viele polnisch sprechende Menschen anzutreffen. Um Chicago hat sich sogar eine eigene polnische Kultur etablieren können.

Niederländisch

Die niederländische Sprache wird von verschiedenen Völkern auf der ganzen Welt gesprochen. Es wird davon ausgegangen, dass insgesamt 26 Millionen Menschen weltweit diese europäische Amtssprache beherrschen. Die niederländische Sprache wurde von verschiedenen Ländern, Menschen und Sprachen beeinflusst. Ihren Ursprung hat sie in der indogermanischen Sprachfamilie. Aber auch das Germanische, das Westgermanische und das Niederfränkische haben die niederländische Sprache im Laufe der Zeit stark geprägt.

Niederländisch – Eine Amtssprache der Europäischen Union (EU)

Niederländisch ist eine der 24 Amtssprachen Europas und gilt in den Ländern Aruba, Belgien, Curacao und natürlich in den Niederlanden als diese.

Sprachliche Entwicklung aufgrund der geografischen Lage

Da die Niederlande an verschiedene Länder grenzen und im Laufe der Geschichte verschiedene Herrschaftsverhältnisse existierten, wurde die Sprache von Einwanderern und deren Dialekten geprägt. So ist zum Beispiel heute noch erkennbar, dass Niederländisch der deutschen Sprache ähnelt. Dies liegt auch an der engen geografischen Nähe, die beide Länder zueinander haben. Aber nicht alle diese Verhältnisse sind Bestandteil der niederländischen Sprache geblieben. Die turbulente Geschichte, die Holland einst mit England verband ist sprachlich heutzutage nicht mehr zu hören.

Diese Sprachen gingen aus dem Niederländischen hervor

Die niederländische Sprache hat sich nicht nur selbst entwickelt und auch verändert, sie ist auch dafür verantwortlich, dass neue Sprachen entstehen respektive aus ihr hervorgehen konnten. Während der Kolonialkriege waren viele Niederländer auch in Afrika zuhause oder stationiert. Aus diesem Umstand ging die Sprache Afrikans hervor, die direkt mit dem Niederländischen verwandt ist und heute noch in Südafrika und Namibia gesprochen wird. Aber auch das sogenannte Negerholländisch, was auf dem amerikanischen Jungferninseln gesprochen wurde, stammt von der niederländischen Sprache ab. Berbice-Niederländisch hat sich hingegen in Guyana durchgesetzt.

Unter dem Stichwort Vertaalbureau finden Sie die niederländische Version unseres Webauftrittes und unter Niederländisch Übersetzer den deutschen Teil.